Schweizerische Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin
Société Suisse d'Ultrasons en Médecine
Società Svizzera di Ultrasonologia in Medicina

 

 

 


Rechtliches

 

Neu 2017: Liste der Tarifpositionen, die von Trägern des FA Sonografie und/ oder von Fachärzten mit Ultraschallberechtigung im Curriculum verrechnet werden dürfen (siehe unten).

Neu 2015: Aufhebung der Mitgliedschaftspflicht für Fähigkeitsausweise und Schwerpunkte

Mit Schreiben vom 26. Januar 2015 teilen FMH und SIWF mit, dass für Fähigkeitsausweise und Schwerpunkte die FMH- Mitgliedschaft nicht mehr verlangt werde. Die SGUM hat sich mit einem Beschluss des erweiterten Vorstands am 27. März 2015 dieser Regelung angepasst.

 

Verrechnen von Ultraschall- Leistungen

Es ist in letzter Zeit öfters vorgekommen, dass Krankenkassen Rechnungen (mit Kopie an den Patienten) zurückgewiesen haben mit der Begründung, es fehle die Dignität, bestimmte Ultraschall- Tarifpositionen zu verrechnen. Zwischen FMH und Versicherern (Santé Suisse) bestehen folgende Vereinbarungen:

Das eingangs beschriebene Vorgehen der Kassen ist falsch und für den Arzt rufschädigend. Solche Beanstandungen sollen zurückgewiesen werden – mit Hinweis auf das korrekte Procedere (Instanz ist die PaKoDig).

Die SGUM ist nicht berechtigt und noch viel weniger willens, Auskunft über Ärzte, ihren FA und dessen Module zu erteilen.

Es versteht sich von selbst, dass ein sonographierender Arzt nur Leistungen verrechnet, die er gemäss Tarmed kraft seiner FA- Module resp. seiner Dignitätsliste (myFMH) in Rechnung stellen darf.

Liste der Tarmedpositionen, die von einem Träger des FA Sonografie modulabhängig verrechnet werden dürfen (ohne Gewähr).

Liste der Tarmedpositionen, die von einem Facharzt mit Berechtigung zur Sonografie (curriculumabhängig) verrechnet werden dürfen (ohne Gewähr).

Besitzstandswahrung

Zuständig ist die FMH. Die Besitzstandswahrung fällt nicht in den Aufgabenbereich der SGUM.

Wer eine Leistung während 3 Jahren vor Inkraftsetzung der TARMED-Tarifstruktur (2004) regelmässig, selbständig und qualitativ unbeanstandet erbracht hat, darf die Tarifposition als Besitzstand geltend machen. Nicht eigenverantwortlich arbeitende bzw. in Weiterbildung stehende Ärztinnen und Ärzte müssen die Leistung während zweier Jahre unter Supervision regelmässig und qualitativ unbeanstandet erbracht haben.

Besitzstandsleistungen unterstehen der Fortbildungspflicht und müssen alle drei Jahre validiert werden. Sie können Ihre Besitzstandsleistungen automatisch über das Fortbildungsdiplom validieren.

Mit dem Erwerb des Fortbildungsdiploms entfällt die Pflicht, für jede Position des Besitzstandes einzeln eine Fortbildung nachweisen zu müssen (Link).

Ärzte, die kein Fortbildungsdiplom erwerben, müssen ihre Besitzstandsleistungen alle drei Jahre einzeln validieren und die Fortbildung dazu bestätigen. Die individuelle Verwaltung der Besitzstandleistungen erfolgt unter myFMH.

Die rechtliche Grundlage bildet das Factsheet.

 

 

 

5 Juli, 2017

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